'Jackanapes' Ferrets / Frettchenzucht Schweiz / Allevamento furetti Svizzera / Elevage furets Suisse

Fortpflanzung 2

Einer Frettchen Geburt beizuwohnen ist ein unglaubliches Erlebnis welches einen Blick in den Instinkt und die Mutterliebe der Frettchen Fähe gewährt. Es ist ein grosses Geschenk und zeig, wie natürlich und selbstverständlich eine ein Frettchen die Welpen danach beschützt und umsorgt. Dieses Geschehen ist kaum zu beschreiben, es ist ein Wunder. Jedoch sollte man sich vorab im Klaren sein was alles bei dem Deckakt, Trächtichkeit und Geburt passieren kann. Schlussendlich sind wir allein für das Wohlergehen der Mutter und Welpen verantwortlich.



Alle hormonelle, morphologische und biochemische Veränderungen die in periodischen Abständen auftreten und die Paarungswilligkeit des Tieres bereitstellen werden als Sexualzyklus bezeichnet. Es kommt zu Veränderungen an der Schleimhaut des Uterus, dem Gebärmutterhals (Zervis) und der Vulva bzw. Hodens. Diese veränderungen sind dem Tier im allgemeinen anzusehen in Form der Ranz (Östrus). Man spricht daher auch von einem Ranzzyklus. Frettchen sind nur zu einer bestimmten Jahreszeit (Januar bis Oktober -Rüden- Februar bis ca. September -Fähen-) paarungsbereit. Man unterscheidet zwischen diesen Jahreszyklen:

Polyöstrisch = Regelmässig wiederkehrender Zyklus (Katze, Maus, Ratte, Kaninchen)
Diöstrisch = Zwei Zyklen pro Jahr oder saisonal monoöstrisch, da Pause (Hund)
Monoöstrisch = Eine Brunst pro Jahr (generell Wildtiere, Hirsch, Steppeniltis)

Saisonal = Nur zu bestimmten Jahreszeit (meistens Frühling-Herbst) empfängnisbereit
Asaisonal = Das ganze Jahr über im Rahmen der Zyklen empfängnisbereit

Frettchen sind Saisonal Monoöstrisch. Die Welpen werden zur warmen Jahreszeit (Frühling- Sommer) geboren. Es ist ein Schutzmechanismus, dass die Natur so angepasst hat um das Überleben der Jungtiere in freier Wildbahn zu begünstigen: es ist ausreichend Wasser und Futter vorhanden und die Kleinen haben es genügend warm.  Der Ranzzyklus selbst unterteilt sich in vier Zyklusphasen:

Proöstrus
=  Auch als „Vorbrunst“ bezeichnet. Hier wachsen, in Abhängigkeit von der artspezifischen Anzahl der Jungen, ein oder mehrere Follikel der Eizellen im Eierstock heran. Die Schleimhaut der Gebärmutter verdickt sich, die Drüsen wachsen. Bei Frettchen beginnt in dieser Phase die Vulva anzuschwellen. Dieser Abschnitt dauert bei Frettchen ca. 12-18 Tage.
Östrus =  Bei Frettchen als "Ranz" bezeichnet. Es handelt sich um die Phase, in dem das weibliche Tier begattungsbereit ist. Bei Frettchenfähen ist der ideale Zeitpunkt etwa 15-20 Tage nach beginn der Ranz bzw. 2-4 Tage nach erreichter maximalgrösse der Vulva.
Metöstrus = Auch als Postöstrus bezeichnet. Ist die Phase des Sexualzyklus bei dem die Symthome der Ranz abklingen, bei Frettchenfähen erkennt man dies daran dass die Vulva nach 3-5 Tage abschwillt. Frettchen sind Induzierte/provozierte Ovulierer, der Eisprung findet also 30-40 Stunden nach dem Deckakt statt. Ohne Kopulation bleibt die Fähe in der Ranz (Anovulatorischen Zyklus) der Metöstrus findet nicht statt. Bleibt die Fähe über monaten in diesem Zustand kann es tödliche folgen haben (sihe dazu Dauerranz).
Diöstrus = Auch als Interöstrus bezeichnet. Findet nach der Verpaarung keine Befruchtung statt oder kann der Embryo sich nicht in der Gebärmutter einnisten tritt bei Frettchen in dieser Phase das Symptom einer Scheinträchtigkeit auf. Dieses Stadium dauert beim Frettchen (wie bei einer Normalen Trächtigkeit) etwa 38-42 Tage. Danach kommt die Fähe wieder in die Proöstrus Phase.
Anöstrus = Ist die Phase der Sexuellen Inaktivität. Diese Ruhephase ist von der Jahreszeit und dem Lichteinfluss abhängig. Üblicherweise findet die Ruhephase im Herbst und in der Winterperiode statt, wenn die Dauer der Tageslichteinstrahlung unterhalb von acht Stunden liegt. Bei Frettchen dauert sie von ca. September bis Februar/März.

Je nachdem ob eine Paarung stattgefunden hat und ob diese fruchtbar war oder nicht, unterscheidet man noch zwischen diesen drei verschiedene Varianten des Sexualzyklus: 

Anovulatorische oder monophasischer Zyklus = Anovulation bedeutet "ohne Eisprung" (Ovulation) bei Frettchen ist dies durch das Ausbleiben des notwendigen koitalen Stimulus bedingt, die in folge dessen fehlende Ausschüttung des Luteinisierenden Hormons, hemmt die Ovulation und somit die mögliche Trächtigkeit des Tieres.
Ovulatorisch, pseudogravide Zyklus = Dieser Zyklus tritt dann auf, wenn eine Ovulation stattgefunden hat, es aber zu keiner Befruchtung der Eizelle kam (bei Frettchen kann es zu einer Scheinschwangerschaft kommen).
Gravide Zyklus = Das Frettchen ist Trächtig.

In der Ranz wird von der Hirnanhangdrüse das Follikel-Stimulierende-Hormon (FSH) ausgeschüttet, das in den Eierstöcken die Eizellen heranreifen lässt.  Zusammen mit einem weiteren Hormon , dem Luteinisierendem Hormon (LH) werden die Eierstöcke zur Östrogenproduktion angeregt, was die Veränderung der inneren und äusseren Geschlechtshormone bedingt: Innerlich erfolgt dieVergrösserung der Gebärmutter mit Anschwellen der Schleimhaut zur Vorbereitung der Ei-einnistung und äusserlich schwillt die Vulva bis zur Größe einer Kirsche an, die Farbe dunkelroter bis porzellan-rosa. Dabei wird eine klebrige Flüssigkeit abgesondert, die Hinterbeine und Schwanzunterseite benetzt.

In dieser Zeit riechen auch die weiblichen Frettchen sehr intensiv. Das Verhalten der Fähe kann sich in der Ranze verändern. Der Eisprung erfolgt durch den Deckakt (provozierte Ovulation wie bei Kaninchen) und erfolgt 30 – 40 Stunden nach der Ovulation. Danach schwillt die Vulva ab.
Der Brunstzyklus wiederholt sich während der Fortpflanzungsperiode alle 36 – 42 Tage. Werden die Fähen nicht gedeckt, so passiert es häufig, dass die Tiere eine Dauerranz entwickeln, und zwar während der gesamten Reproduktionsphase. Dabei steigt der Östrogenspiegel im Blut stark an. Wird die vermehrte Östrogenproduktion (Hyperöstrogenismus) nicht gestoppt, so kommt es zur Knochenmarkshypoplasie mit tödlichem Ausgang. Soll die Fähe nicht werfen, so muss das Tier kastriert werden (empfehlenswert ist eine so genannte chemische Kastration mit 4,7 mg Suprelorin ® Chip). Erfolgt keine Behandlung, so sind die Tiere bewegungsunlustig und sie magern ab. Die Schleimhäute sind blass, das Haarkleid wird dünn und struppig, die Unterwolle ist oft gräulich verfärbt. Die Vulva ist stark geschwollen, aber statt dunkelrot bis porzellanfarbig blass. Der hohe Östrogenspiegel führt zum Knochenmarksversagen mit in der Regel tödlichem Ausgang.
 

 
Einleitung  - Wer Tiere züchten will und es ernst damit meint, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dies mehr bedeutet, als man auf den ersten Blick hin annehmen möchte. Anfänger "sehen oft den Wald vor lauter Bäumen nicht" und fast jeder macht dieselben Fehler. In den folgenden Artikeln sind verschiedene Aspekte der Zucht erwähnt, die dem Zuchtanfänger für den Start einige Hinweise gegen sollen. Aber diese Artikel sind bei weitem noch lange nicht alles und auch nach deren Lektüre werden Sie noch immer ein Anfänger sein und eine Menge zu lernen haben. Wir hoffen, Ihnen mit PawPeds eine wichtige Grundlage zu schaffen, mit deren Hilfe Sie lernen können, über verschiedene Aspekte der Zucht nachzudenken.



Warum möchten Sie züchten? Möchten Sie einfach nur einmal einen Wurf junger Frettchen aufziehen? Oder möchten Sie sich wirklich mit der Zucht beschäftigen? Wenn das Erstere zutrifft, überlegen sie es sich bitte gut welche verantwortung sie zu tragen haben, wie viel Arbeit und Geld sie investieren muessen, denn Zucht bedeutet mehr, als sich einen "netten" Rueden für eine Faehe zu besorgen. Sie sollten versuchen Überlegungen anzustellen, die über mehrere Generationen reichen. Natürlich können und müssen Zuchtpläne immer wieder verändert werden. Wir haben es mit Lebewesen zu tun und die Natur plant auf ihre eigene Weise. 




Die Rüden erreichen ein Gewicht von 1,0 bis weit über 2,5 Kg. Fähen werden ca. 0,6 bis 1,3 Kg schwer. Das weibliche Tier bleibt damit deutlich kleiner als das männliche. Die Ano-genitale Distanz beim Männlichen Tier ist ca. doppelt so gross wie bei der Fähe. Frettchen Rüden besitzen zur Unterstützung des Paarungsaktes einen Penisknochen (Os priapi), der wie ein "J" geformt und beim ausgewachsenen Tier etwa 4cm lang ist.



 
Zuchttiere



Geschlechtsreif werden die Frettchen in Normalfall (Aussen Haltung bzw. bei natürlichen Lichtzyklus) im darauf folgenden Jahr nach der Geburt, von Mitte Februar bis Juli-August.
Grundsätzlich sollten zur Zucht eingesetzte Frettchen mindestens 8 Monate alt sein. Gerade bei Fähen ist es wichtig abzuwarten bis ihren Körperbau vollkommen entwickelt ist damit keine Mangelerscheinungen oder Komplikationen bei der Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht der Welpen auftreten.

Vor dem Deckakt
Fremddeckungen
Stammbaum-Kenntnisse
Genetische Defekte



 
Es ist nicht immer leicht abzuschätzen wann die Fähe eingedeckt werden soll. Der ideale Zeitpunkt ist wenn die Vulva die maximale Grösse erreicht hat, also ca.12-20 Tage nach Beginn der Ranz. Ist die Fähe bereit für den Deckakt lässt sie sich vom Rüden beschnuppern, ist sehr interessiert an ihm und wird sich decken lassen, ist das nicht der Fall sollte man noch ein paar Tage warten, nur selten kommt es vor das die „Chemie“ zwischen zwei Paare nicht stimmt (letztendlich werden sie von dem trieb sich fortpflanzen zu müssen angeregt), meist ist die Ursache für die Zurückweisung des Rüden/ der Fähe der Falsche Zeitpunkt oder bei sehr sensiblen Frettchen äussere störungsfaktoren wie zu kleiner käfig, unruhige Umgebung (Angst) oder die Hitze, aus diesem grund istbes empfehlenswerd nach moeglichkeit die faehe erst in den abendstunden wenn es abkuehlt decken zu lassen. Bei Rüden bemerkt man die Ranz daran, dass das Interesse an den Fähen stärker wird und dass die Hoden, aufgrund von vermehrter Produktion von Testosteron, anfangen zu wachsen, sie riechen strenger und markieren vermehrt ihr Territorium. Auch das Verhalten bei beiden Geschlechtern kann sich verändern, ranzige Frettchen werden nervös.

Vulva bei beginn der Ranz Vulva bei maximaler grösse
   
Hoden bei beginn der Ranz Hoden bei maximaler grösse



Der Deckakt sollte an einem Sauberen Standort (am besten eignet sich ein nicht zu grosser und nicht zu kleiner Käfig) Stattfinden. Im Käfig sollte nur das nötigste drin sein, keine Hängematten oder Spielzeuge, Futter und Wasserschalen sollten in die Höhe befestigt werden damit sie nicht umgeworfen werden können oder komplett entfernt werden (während dem Deckakt essen und trinken die Zuchttiere nicht). Vor dem Deckakt ist es empfehlenswert das käfig gut zu desinfizieren. Die Frettchen sollten nicht gestört werden jedoch immer unter Beobachtung sein, um bei Bedarf jederzeit eingreifen zu können.

 

Bei dem Deckakt packt der Rüde die Fähe kräftig am Genick, schleppt sie umher, schleudert sie auch mal und verbeisst sich letztendlich in das Nackenfell der Fähe, um sie so zur eigentlichen Paarung zu bringen. Der Nackenbiss verursacht bei der Fähe einen Eisprung, eine Aufnahme in die Gebärmutter findet ca. 24-39 Stunden nach dem Deckakt statt. Manche empfinden der Dekakt als Brutal man sollte die natürlichen triebe jedoch nicht vermenschlichen denn nur selten führt der Grobe Umgang zu ernsthaften Verletzungen beim Weibchen, zu beachten ist das genau dieses verhalten des Rüdens den Eisprung auslöst. Leichte Bisswunden oder Hautrötungen im Nackenbereich sind normal. Der Rüde „goggert“ während der ganzen Prozedur erregt und atmet zischend zwischen den Zähnen. Die Fähe ergibt sich ihrem Schicksal und bleibt in eine deckstarr ähnliche Position still, es gibt auch Fähen die Fauchen und leicht quicken.
(Achtung nicht mit schreie zu verwechseln! Schreit die Fähe sollte sofort nachgeschaut werden denn sie könnte Angst oder starke Schmerzen haben, bei unerfahrene oder sehr aufgeregte Rüden kann es passieren das sie statt in die Vulva in den After eindringen, dass kann durch den Penisknochen zu Verletzungen führen. In diesem Falle die Tiere niemals von einender verzerren, dadurch kann man die ganze Situation nur erheblich verschlimmern -innere Verletzungen-! Stattdessen den Rüden mit Malzpaste ablenken und warten bis er sich selber von der Fähe löst. Hat die Fähe Blutungen im oder am After bitte umgehend einen Tierarzt aufsuchen).

Der reale Deckakt kann sich, bis zu zwei - drei Stunden hinziehen. Rüde und Fähe müssen eine Weile "gehangen" haben und unmittelbar nach dem Deckakt muss eine ca. erbsengrosse Öffnung in der Vulva zu sehen sein. Ist die Fähe erfolgreich gedeckt worden lassen sie voneinander ab, beginnen wieder zu spielen, schlafen und Fressen (nach getaner „Arbeit“ sind sie besonders hungrig). Spätestens nach 24 Stunden, sollten die beiden getrennt werden, die Fähe sollte zu dem Zeitpunkt auch keinen Kontakt zu anderen Unkastrierten Rüden haben da die Gefahr bestehen könnte nachgedeckt zu werden! Etwa. 2-3Tage nach dem Deckakt fängt die Vulva an zu schrumpfen, sie ist nicht mehr so prall. Ist dies spätestens nach einer Woche nicht so, kann noch einmal nachgedeckt werden. Es ist sehr wichtig aufzuschreiben an welchem Tag die Fähe eingedeckt wurde, damit man den Tag der Geburt ausrechnen kann.



Die Fähe trägt 42 Tage lang -den Stichtag der Welpen errechnet man ab 24-36 Stunden nach der ersten Verpaarung - (Range 38 bis max. 44 Tage ab dem 45° Schwangerschaftstag beginnen die Welpen abzusterben). Hat die Geburt spätestens am 44.Tag nicht eingesetzt oder stockt die Geburt und die Milch ist eingeschossen, muss ein Kaiserschnitt gemacht werden. Vorher sollte nochmals kontrolliert werden ob die Fähe nicht evtl. nur scheinschwanger ist. die Fähe sollte während den ersten 4 Trächtigkeitswochen nicht aus ihrem gewohnten Umfeld genommen werden und weiter mit den Spielkameraden toben dürfen, auch NACH der Geburt der Welpen Damit die Fähe sich auch nach der Welpen Aufzucht weiterhin mit der Frettchen Rudel versteht (sofern sie das möchte, meistens entfernen sich die Mütter in den ersten Wochen nur ungern von ihrem Nachwuchs erst wenn die Welpen 4-5 Wochen alt sind toben sie auch mal ohne unruhig nach den Welpen zu suchen gerne mit anderen Frettchen und sind froh über eine „Auszeit) . Überwiegend werfen Fähen Früh morgens oder nachts. In der Theorie verläuft eine Geburt ohne Komplikationen, trotzdem sollte die Fähe währen der Geburt möglichst unauffällig -um die Fähe nicht zu stören oder unnötig zu stressen- beobachtet werden damit man bei evtl. Komplikationen eingreifen kann! Von Beginn der Trächtigkeit an braucht die Fähe eine Nahrung mit einem erhöhten Energiegehalt, muss deswegen hochwertig ernährt werden, denn die Trächtigkeit stellt für den Organismus eine hohe Belastung dar. Wenn das Muttertier eher zu wenig Energie während der Tragzeit aufnehmen konnte, können die Welpen nicht genügend Reserven bilden und die Geburt, wie auch das spätere Wachstum kann eingeschränkt sein. Wenn das Frettchen zu viel zunimmt, erhöht sich die Gefahr für eine erschwerte Geburt und die Anzahl der lebensfähigen Welpen nimmt ab. Um die Welpen während der Trächtigkeit auch mit genügend Mineralien, Vitaminen, Fette und auch Eiweissen zu versorgen ist der Bedarf der Fähe an diesen Nährstoffen deutlich erhöht. Um später die Inhaltsstoffe der Milch, wie Milchfett, Milchzucker, Micheiweiss oder auch Kalzium und die Vitamine in der Milch bilden zu können, muss sie während der Säuge Zeit vermehrt diese Nährstoffe aufnehmen. Sehr wichtig ist dabei auch, dass man die Fähe einzeln Füttert damit man kontrollieren kann wann sie wie viel frisst.

Empfehlenswerte Nahrungsärgenzungen während der Trächtigkeit und Säuge Zeit: a/d von Hills Convalescence Support von Royal canine Convalescense Support S/O con Royal canine Recovery von Royal canine Genesis Welpen Starterfutter von Frettchen4You Baby flocken von Gimpet Taurin tabletten von Gimpet Rinderfettpulver von Grau Pet Milk von Versele-Laga Cat-Milk von Gimpet Kitty Milk von Beaphar Milch pulver von KMR

Zu beachten: Bei diesen produckten handelt es sich um Nahrungsergänzungen und sollten NICHT überdosiert verfüttert werden, achten sie auf die genaue Menge und Fütterung Anleitung des Herstellers! Die Frettchenfähe darf nicht zu fett oder überfüttert werden.

Während der Tragzeit frisst und schläft die Fähe mehr. Nach etwa 3 Wochen beginnt die Fähe sichtbar dicker zu werden. Ab dem 21. Tag ist der richtige Zeitpunkt per Ultraschall nach den Welpen schauen zu lassen. Dies ermöglicht eine Trächtigkeit zu bestätigen, die ungefähre Anzahl der Welpen und ob soweit alles in Ordnung ist festzustellen. In den letzten 1-2 Wochen der Tragezeit beginnt der Effluvium (Vorgang des über die Norm gesteigerten Haarausfalls). Dies ermöglicht einerseits, das Gesäuge der Fähe für künftige Neugeborene freizulegen aber auch ihr Nest etwas damit auszupolstern. Bei manchen Fähen ist der Fellwechsel so extrem das Kahle hautstellen (Alopezie) entstehen können, das ist kein Grund zur Sorge, Zunächst bleibt ihr Fell recht kurz, vor allem am Bauch wächst dann aber wieder nach. Ab der 5 bis 6 Schwangerschaftswoche ist es sogar möglich zu sehen wie sich die Babys im Mutterleib bewegen. Spätestens jetzt sollte die Fähe von den anderen Frettchen getrennt in den wurfkäfig einziehen, damit sie sich in Ruhe aufs Werfen vorbereiten und sich an die neue Umgebung gewöhnen kann. Auf Auslauf sollte die Fähe in der letzten Schwangerschaftswoche verzichten. 





Ultraschall: Ein Erfahrener Tierarzt kann mit guter Sonde Frettchenwelpen schon am 20-22 schwangerschaftstag sehen, empfehlenswert ist bis zum 28-35 Tag zu warten. Per Ultraschall kann die ungefähre Anzahl der Welpen festgestellt werden. Jedoch wird vom TA die Welpen Anzahl oft über oder unterschätzt. Die letzten Schwangerschaft Wochen sind sehr heikel eine Fähe sollte nur geschallt werden wenn man weiss das sie sich dabei nicht unnötig stresst. Bei der Schallung muss die Fähe weder sediert noch die Haare am bauchraum rasiert werden denn dadurch können die hervorstehende Zitzen verletzt werden vorallem wenn die fähe nicht stillhält (die nachwachsende haare nach der Rasur können die Welpen beim säugen an der Nase/ Meucheln stechen und stören) es handelt sich ja nicht um eine penible Untersuchung bei der die Fähe absolut stillhalten muss. Die Fähe kann man durch Vitamin oder Malz Paste ablenken damit auch etwas beim Ultraschall erkennen kann. Jedoch funktioniert das nicht bei jeder Fähe.

Radiografie: Von einer Röntgenaufnahme vor der 5. Schwangerschaftswoche um die Welpen zu erkennen ist abraten, weil die Welpenskelette noch nicht genügend mineralisiert sind (desmale Ossifikation).

Welpen ertasten: Ab der 3° Trächtigkeitswoche Woche (21. Tag) lassen sich die etwa kirschgrossen Fruchtkugeln gut ertasten und mit etwas Übung auch durchzählen. Ist der Tastbefund Negativ handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Scheinschwangerschaft. Einige Tage später lässt sich auch bei tragenden Tieren nur noch eine diffuse Umfangsvermehrung ertasten.



Vor der Geburt sollte man auf alles vorbereitet sein, es kann zu Komplikationen kommen, also sollte schon vorher ein erfahrener Tierarzt ausgesucht werden der auch in Notfällen zu erreichen ist. Was auch nicht fehlen sollte ist: • Desinfektion mittel (Für die Hände und Oberflächen) / • Sterile Handschuhe / • Eine kleine Schere (besonders geeignet sind kleine Nagelscheren) / • Frische Tücher (am besten bei 90° gewaschen) / • Katzenmilchpulver bzw. Kolostrum (es gibt auch spezielle Milch in Pulverform für neugeborene Kitten die Kolostrum enthalten) / • Tee (Fenchel- oder Kamillentee) / • Glukoselösung / • Wärmflasche bzw. Lampe / • Aufzuchtflasche / • Kanülen und Fütterspritzen.

WICHTIG: Vor der Geburt sollte man der Fähe noch etwas die Nägel Kürzen.




Der Käfig sollte an einem trockenen geschützten Ort ohne direkte Sonnenstrahlung und störungsfaktore wie Lärm oder andere Tiere gestellt werden. Er sollte leicht zu reinigen sein und selbstverständlich ausbruchsicher (Frettchenwelpen sind kleiner als Erwachsene Tiere). Der Käfig sollte möglichst so eingerichtet werden das weder für die Mutter noch für die kleinen Verletzungsgefahr besteht. Für die ersten 4 Lebens Wochen der Welpen sollte nur das nötigste im Käfig sein, sprich: EINE einzige Wurf box (sonst besteht die Gefahr, dass die Fähe ihre Welpen in die verschiedenen Boxen aufteilt und einzelne irgendwo vergisst), Decke/Stroh, Futterschalen für Wasser und Futter die in der Nähe der Wurf box angebracht werden sollen (am besten etwas erhöht so das kein schmutz ins Wasser oder Futter gerät) damit die Fähe sich nicht zu weit von den Welpen entfernen um Futter zu sich zu nehmen. Eins bis zwei Klos die mit natürlichem Einstreu wie Pellets aus gepresstem Papier oder mais-hygiene Pellets (dieses Einstreu verhindert das Staub in die Vulva eindringen kann) Eingestreut sind dürfen auch nicht fehlen. In der Wurf box sollte sich die Fähe wohlfühlen, mann sollte acht geben das sie nicht zu gross und nicht zu klein ist und wenn möglich runde Ecken hat, am besten eignen sich boxen aus Plastik oder holz (die vorher mit leich zu reinigendem Material abgedeckt werden sollten, zum beispiel linoleum) die wie eine Höhle auf 5 seiten geschlossen sind, Kartonschachteln sind eher ungeeignet. Alle Gegenstände müssen so befestigt werden das die Fähe diese nicht hin und her bewegen kann. Hängematten, Spielzeuge oder ähnliches haben im Käfig die ersten Wochen nichts zu suchen.
Um die Wurf box bequemer für die Fähe zu gestelten kann man verschiedene „Nistmateriale“ verwenden, jeder Züchter hat dazu andere Ansichten/ Vorlieben. Wir haben anfangs sehr weiche und gut absorbierende Tücher (ganz wichtig damit keine Bakterien durch die Feuchtigkeit entstehen) verwendet. Mikrofaser Tücher eignen sich besonders gut. Bitte auf die Textur und Grösse der Tücher achten denn nicht alle sind geeignet, bei dem einzelne lose Fäden der Frottee-Tücher können sich die Welpen verheddern und ersticken oder die Fähe bleibt beim Kratzen auf dem Tuch an den Stoffschlaufen mit den Nägel hängen, bei zu grossen Tüchern die mehr als 2-3 mal gefaltet sind besteht Überhitzung und Erstickungsgefahr da die Fähen ihre Welpen gerne in den Falten verstecken um sie später nicht mehr wiederzufinden. Die beste Erfahrung haben wir mit Stroh und Holzwolle gemacht. Die Fähe baut sich mit diesem natürlichen Nistmaterial selbst ihr Nest so wie sie es haben möchte. Wir empfehlen verschiedene nistmateriale auszuprobieren, es gibt Fähen die mögen kein Stroh oder keine Tücher - entscheiden dürfen sollte letztendlich die Fähe. Zwei Tage vor dem errechneten Wurf Termin sollten das Stroh/ Tücher frisch ausgewechselt werden. Kurz vor der Geburt dürfen keine grossen Veränderungen am Käfig vorgenommen werden, sprich die Toilette oder Wurf box nicht verschieben denn das kann bei der Fähe unnötiger Stress auslösen.

 


Mehrere Fähen die den Wurf gemeinsam grossziehen
Ob die Fähe die Welpen alleine einen Wurf aufziehen soll oder gemeinsam mit einer anderen Fähe hängt von den beiden einzelne Tiere ab. Sicherlich bietet die gemeinsame Aufzucht viele Vorteile aber Manche werdende Mütter akzeptieren andere Fähen nicht. Fähen die zusammen grossgeworden sind, zum Beispiel Geschwister Tiere, können sich auch gemeinsam um die Welpen kümmern vorausgesetzt sie kommen gut miteinander aus andernfalls kommt es vor, dass Jungtiere von der einen oder anderen Fähe totgebissen werden. Ob man dieses Risiko eingehen möchte muss der Züchter selbst abschätzen.



Bis zu 72 Stunden vor der Geburt der Welpen löst der Schleimpfropf (eine schleimig-klebrige mehr oder weniger transparente Flüssigkeit) aus dem Gebärmutterhals. Durch die Vorbereitungen des Körpers auf die Geburt wird diese Öffnung grösser und es löst sich Schleim. Am letzten, frühestens am vorletzten Tag vor dem Werfen schiesst die Milch ein (Es gibt jedoch auch Fähen, wo die Milch erst während der Geburt einschiesst) dies erkennt man an wenn das Gesäuge wird fest und durch leichtes Drücken und ziehen an der Zize tröpfelt die Milch. Am Tag vor dem Werfen senkt sich die Gebärmutter, der Bauch erscheint birnenförmig. Die Brustleisten schwellen an und fühlen sich nun fest an. Kurz vor der Geburt kann sich der schleimpfropf Rötlich-braun verfärben die Geburt steht dann unmittelbar bevor! Sobald die Welpen in den Muttermund eintreten, setzen dann die Austreibungswehen ein. Vorher sind Wehen meist nicht zu erkennen. Das Bauchpressen kann unter Umständen Stunden dauern. Es sollte sich aber Pressen und nicht Pressen abwechseln. Konstantes Pressen ist ein Zeichen für das Vorliegen einer Geburtsstörung. Manchmal kommt es vor (bei besonders nervösen Fähen) das die Fähe zwischen Nest bzw. Wurf box und Toilette hin und her wuseln durch den erhöhten Druck den sie bei den wehen spüren kann dies den Drang auf die Toilette zu gehen auslösen und zur Folge haben das die Fähe die Welpen in der Toilette Gebärt deshalb ist es wichtig das die Toilette vor der Geburt gesäubert und wie oben schon beschrieben mit natürlichem Einstreu wie Papier oder Mais Pellets gefüllt wird, das verhindert anders wie bei normalem klumpstreu das feine Körner an der haut des frischgeborenem Welpen kleben bleiben. Kurz vor der Geburt werden die Wehen heftiger und kommen in kürzeren Intervallen. Die Fruchtblase platzt und das Fruchtwasser tritt aus. Kurz darauf erscheint der erste Welpe in der Fruchthülle. Die Mutter beginnt nach dem Austritt des Jungtieres die Fruchthülle zu entfernen und die Plazenta aufzunehmen. Dann wird die Nabelschnur durchgebissen und die Welpen werden von ihrer Mutter trockengeleckt. Normaler Weise werden die Welpen in kurzen Intervallen geboren. Kurz nach dem Austritt eines Welpen folgen die Nachgeburten die in der Regel von der Mutter gefressen werden, tritt die Nachgeburt nicht aus kann es die Milchproduktion stoppen. Sollte die Frettchen Mama zu schwach sein oder sich aus anderen Gründen nicht um das Neugeborene kümmern kann es passieren, dass sie mit dem nicht abgenabelten Welpen im Wurfkäfig hin und her schleppt. In solchen Fällen muss der Züchter den Welpen abnabeln und von der Fruchthülle befreien sonst könnte der Welpe ersticken. In der Lunge des Welpen verbliebenes Fruchtwasser wird vom Körper resorbiert und ist kein Grund zur Sorge.
Die Neugeborenen trainieren ihre Atemmuskulatur schon vor der Geburt und haben daher physiologisch Fruchtwasser in der Lunge. Das meiste davon wird durch den grossen Druck auf den Brustkorb unter der Geburt, durch die Weichteile der Mutter herausgedrückt. Auch bei einem Kaiserschnitt verbleibt nicht so viel Fruchtwasser in der Lunge, das Handlungsbedarf besteht. Die Jungen Suchen sich sofort unter lautem „Geschrei“ die Zitzen der Mutter. Die normale Wurfgrösse erstreckt sich zwischen 6 und 8 Welpen. Die Nesttemperatur hält die Fähe durch ihre Körperwärme und das Nistmaterial konstant bei etwa 34° die ideale Feuchtigkeit ist um die 50% damit die Atemwege der Welpen feucht bleiben und sie nicht Austrocknen. Ein paar Stunden nach der Geburt (die ersten stunden sollte die Fähe in Ruhe gelassen werden) darf kontrolliert werden wie es den Welpen geht, eventuelle Totgeburten müssen entfernt werden, man kann die Welpen auch wiegen sollte aber die Babys schnellst möglich wieder zu der Mutter zurück. Wenn man die Welpen anfassen möchte sollte während dieser Zeit die Fähe mit etwas leckerem abgelenkt werden, also die Fähe hierzu nicht aus dem Wurfkäfig entfernen, damit sie frei wählen kann, wann sie nach ihren Welpen schauen möchte so löst man weniger Trennungsangst und stress bei ihr aus. Wenn die Decke/ Stroh durch die Geburt sehr nass oder stark mit Blut verschmutzt wurden kann man diese auswechseln, ist die Fähe jedoch extrem nervös sollte darauf verzichtet werden etwas an der Wurf box zu ändern und die Fähe in Ruhe lassen. Wenn die Fähe sich gestört fühlt kommt es vor, dass sie die Welpen verstösst und/ oder auffrisst. Also nur bei Komplikationen eingreifen. Die komplette Wurf box sollte man erst nach 3-5 Tagen reinigen damit sich die Babys in Ruhe an den Geruch ihrer Mutter und die Fähe an den Geruch ihrer Welpen gewöhnen kann, dabei ist Vorsicht geboten denn es gibt Fähen die extrem bissig werden wenn es um ihren Nachwuchs geht, sie verteidigen ihre Babys bis aufs Blut und lassen keinen an ihre Babys ran. Schenken sie ihrer Fähe vertrauen sie weiss was sie zu tun hat, in den ersten Tagen und Wochen sollte man so wenig wie möglich eingegriffen werden.

 



Bei der Geburt können verschiedene Komplikationen auftauchen:
- Ein Welpe bleibt im Geburtskanal stecken
- Die Nachgeburt bleibt zurück
- Die Fähe verstirb oder bekommt eine Mastitis

Stockt die Geburt der Welpen kann man durch Massagen versuchen die Mutter zu unterstützen, wenn das nicht hilft kann ein Wehenmittel gespritzt werden scheitert auch das bleibt meist aus Ausweg nur noch ein Kaiserschnitt. Wenn sich die Gebärmutter nicht richtig zusammenzieht und noch ein Rest der Nachgeburt zurückbleibt kann auch bei einer normalverlaufenden Geburt eine Operation notwendig werden.



Die Frettchen Mama weiss instinktiv, wie sie sich nach der Geburt ihrer Jungen verhalten muss. Sie leckt die Fruchthülle auf und regt dabei mit ihrer Zunge die Durchblutung des Neugeborenen an. Die mit den Folgewehen ausgestossene Plazenta wird meistens von der Fähe verzehrt, wodurch diese einerseits wichtige Nährstoffe wieder aufnimmt, andererseits das Junge "automatisch" abnabelt. (In freier Wildbahn wird durch das auffressen der Plazenta verhindert das Raubtiere angelockt ausserdem wird so das Nest sauber gehalten). Sollte die Frettchen Mama eines ihrer Jungen von vornherein separieren und sich nicht um dieses Baby kümmern, so kommt in der Regel jede Hilfe für diesen Welpen zu spät. Instinktiv sortiert eine Frettchen Fähe nicht lebensfähige Welpen - sofern sie denn noch lebend zur Welt kommen - aus. Eine ähnliche Verhaltensweise (die Pflege wird eingestellt) zeigt sich auch, wenn eines der Welpen in den ersten Tagen erkrankt, z.B. einer Infektion. In diesem Fall sollte man den Tierarztanfragen, ob er zu einem Hausbesuch bereit ist. Der Transport zur Praxis sollte dem kleinen geschwächtem Welpen erspart bleiben. Durch schnelle Hilfe eines Tierarztes könnte das Leben des betroffenen Babys gerettet werden.



Frettchen Babys sind Nesthocker, das heisst bei der Geburt sind die Welpen Blind, Taub (die Membrane des Gehörganges sind noch geschlossen), zahnlos nur mit leichtem Flaumhaar bedeckt und absolut von der Pflege der Mutter abhängig die ihnen ausser Nahrung auch Wärme auch Geborgenheit gibt. Kurz nach der Geburt geben Geräusche von sich, man nennt dieses Nest Gezwitscher, auch das Geschlecht der Welpen kann man bereits erkennen. Sie bewegen sich mit nach Links und rechts pendelndem Kopf vorwärts, orientieren sie sich nach dem Geruchs- und Tastsinn um die Zitzen der Mutter zu finden. Beim säugen üben sie genauso wie kleine Hunde und Katzen den sogenannten michtritt aus. Entscheidend für die gesunde Entwicklung des Welpen ist insbesondere die Aufnahme der Muttermilch in den ersten Stunden. Man spricht hier auch von der „Biestmilch“ oder dem „Kolostrum“. Diese beinhaltet alle Antikörper, die die Mutterfähe im Laufe ihres Lebens gebildet hat. Durch die Aufnahme des Kolostrums gehen diese Antikörper oder „Schutzstoffe“ auf den Welpen über. Die Muttermilch bietet so passiven Schutz gegen die verschiedensten Erreger, die für den Welpen gefährlich sein könnten. Wichtig ist die Welpen nun auch regelmässig möglichst immer zur gleichen Tageszeit zu wiegen um alles im Auge behalten zu können. Geringe Gewichtsabnahme von einem auf den anderen Tag ist in den ersten Lebenstagen zwar nicht unüblich, darf sich aber nicht über mehrere Tage erstrecken andernfalls müssen die Welpen etwa all 3 Stunden mit Aufzuchtmilch zu gefüttert werden um die Mutter zu unterstützen. Bis zur 3 Lebens Woche werden Urin und Kot der Welpen von der Mutter aufgenommen.





Welpen, die man berührt, werden von der Mutter nicht verstossen, jedoch mag es nicht jede Fähe wenn man ihre neugeborene Babys anfasst, man sollte das respektieren und die kleinen in der ersten Wochen nur zum Wiegen oder putzen wenn unbedingt notwendig handhaben.



Bei Albino Frettchen wird das Pigment Melanin nicht bzw. in verminderter Menge gebildet. Dadurch sind Haut Fell und Augen hell, man kann sie gut an den hellen Augen von den Anderen Welpen Unterscheiden. Hier ein Beispiel, gut zu erkennen sind die Dunkleren Flecken um das Auge beim Roan Welpen, diese fehlen beim Albino.



In den ersten Tagen besteht der Tagesablauf der Welpen aus Trinken und Schlafen. Eng aneinander und an die Mutter gekuschelt, nehmen sie so die benötigte Energie auf und wachsen sehr schnell. Schlafende Frettchen Welpen sollten nicht geweckt werden, da sie wie alle Säugetiere in den Schlafphasen wachsen. Die Welpen wiegen bei ihrer Geburt ca. 5-16 g und haben eine Körperlänge von 5-14 cm. Bei manchen Welpen lässt sich auch schon die zukünftige Fellfarbe erahnen, Black self Frettchen zum Beispiel haben eine besonders dunkel gefärbte haut und eine schwarze Nase, bei Black solid kann man sogar das „Milchmaul“ erkennen, Jedes Mal wenn die Mutter nicht im Nest ist, Fiepen die Welpen nach ihr. Es ist bei besonders grossen Würfen nicht unüblich das ein Paar schwache Welpen dabei sind, es kommt auch vor das die Mutter besonders schwache oder kranke Fähen vom Rest der Welpen trennt, leider überleben die kleinsten oft nicht. Gewicht: Zwischen 5 und 14 Gramm

 




Die Grösse und das Gewicht der Welpen sollte sich nach einer Woche verdoppelt haben. Die Augen sind weiterhin deutlicher als dunkle Pigmentflecken zu sehen, die Ohrläppchen heben sich etwas vom Kopf ab und die Bewegungen wirken gezielter, sie können nun auch gähnen. Gewicht: 16-40 Gramm

 
 



Die Welpen haben inzwischen ihren Geruchssinn ausgebildet und sie wimmern, wenn die Mutter sich nähert oder man sie in die Hand nimmt, sie nehmen nun die Gerüche der Mutter und ihrer Umgebung wahr. Gewicht: 30-56 Gramm

 




Langsam brechen die Eckzähnchen vom Milchgebiss durch und das Gewicht der Welpen sollte nun um das sechs bis siebenfache zugenommen haben. Die Welpen können nun auch Zittern wenn sie Kalt haben. Gewicht: 46-85 Gramm

 




Der Gehörgang öffnet sich und die Welpen hören erste Geräusche. Die Backenzähne kommen auch langsam hervor. Die Zeichnung und Farbe des Haarkleides ist nun deutlicher zu erkennen. Die Wurfgeschwister werden intensiver wahrgenommen. Ab diesem Zeitpunkt kann man probieren den Welpen etwas Fleischbrei bzw. a/d von Hills mit Katzenmilch vermischt anzubieten, am besten durch eine Fütterspritze damit sich die Welpen nicht verschlucken. ACHTUNG: Keinesfalls sollte den Welpen vor dem 17° Tag feste Nahrung angeboten werden da ihr Verdauungssystem noch unreif für proteinhaltige (Fleisch) Nahrung ist. Gewicht: 54-106 Gramm 

 




Ab der 3° Lebenswoche kann man den Welpen Täglich etwa alle 2-3 stunden (besser kleinere Mengen über den ganzen Tag verteilt) einen Welpen Brei anbieten, damit wird die Fähe etwas entlastet. Sobald die Welpen Fressen muss auch immer Wasser zu Verfügung der Welpen sein. Der Brei sollte möglichst leicht verdaulich sein um Verstopfung und/oder Blähungen bei den Welpen vorzubeugen, gut geeignet ist Püriertes Muskelfleisch von Pute, Huhn oder Kaninchen, ohne Knochen, man sollte unbedingt auch darauf achten das Fleisch gut zu pürieren zu grosse Fleischstücke könnten die Welpen durch das hastige fressen verschlucken und schlimmstenfalls daran ersticken. Zum pürierten Fleisch kann man in der entsprechenden Dosis noch etwas A/D von Hills (oder: Convalescence Support von Royal canine / Recovery von Royal canine) Katzenmilchpulver und Vitaminflocken dazu mischen. Von der 3 bis Ende der 4 Woche ist es empfehlenswert die Welpen Einzel mit Fütterspritzen zu füttern Auf diese Weise kann man gut kontrollieren, wie viel jeder einzelne Welpe pro Tag frisst, und kann gewährleisten dass jeder Welpe nach seinen Bedürfnissen zu gefüttert wird. Die Konsistenz und Quantität des Futters sollte Woche für Woche ausgedehnt werden. Es gibt Welpen die den Brei sofort gut annehmen und Fressen andere müssen sich erst an die neue Ernährung gewöhnen, man sollte hartnäckig bleiben und die Welpen immer wieder mit der Fütterspritze zu füttern, selbstverständlich in kleinen Mengen damit der Brei nicht durch die Nase nicht in die Lungen eingeatmet wird denn dies kann Lungenentzündungen hervorrufen. Sobald die Welpen feste Nahrung fressen (ab dem 17-23 Tag), entwickelt sich die Kontrollmöglichkeit von Blase und Darm, die Fähe macht nicht mehr die Hinterlassenschaften ihrer Babys weg so dass die Welpen oft Häufchen und Pipipfützchen ablassen, jetzt muss der käfig und die Wurf box regelmässig oft mehrmals pro Tag gereinigt werden. Die Welpen beginnen nun auch die Umgebung zu erkunden. Gewicht: 60-125 Gramm

 




Die Welpen fangen an zu gähnen und die Fell Pigmentierung setzt ein so dass man die Fell Farbe und Zeichnung nun gut deuten kann. Sie krabbeln koordinierter und das anfängliche fiepen entwickelt sich langsam zu lautstarkes Geschrei wenn die Mutter nicht in der Nähe ist. In den folgenden Tagen werden die Welpen ihre Augen öffnen, meist ein Auge nach dem anderen selten beide gleichzeitig. Die Augen sollten NIE gewaltsam geöffnet werden, wenn Verzögerungen, Eiter, Rötungen oder ähnliches im oder um das Auge auftreten muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Sobald sie sehen können Erkunden sie ihre Umgebung auch ausserhalb der Wurf box. Beim Balgen mit den Geschwistern erziehen sich die Welpen Ausdrucksmöglichkeiten der Körpersprache an. den Angriff und die Verteidigung sowohl den Nackengriff werden spielerisch gelernt. Man kann die Welpen wenn sie schlafen oft beobachten wie sie träumen, es kommt vor das sie schreien, fauchen oder in zuckenden Bewegungen ihre Füsse und Ruten bewegen, auch wenn man den Eindruck hat die Welpen durchleben gerade einen Alptraum sollten die kleinen nicht geweckt werden, das träumen ermöglicht ihnen gesammelte eindrücke des Tages zu verarbeiten. Frettchen verfügen über eine natürliche Essbremse (ausser sie haben in ihrer Sozialisierungsphase etwas anderes beigebracht bekommen) Da die nun Welpen viele kleinere Mahlzeiten am Tag brauchen, ihr Magen jedoch noch nicht so gross ist, ist eine ad libitum – Fütterung (sprich Futter den ganzen Tag zur freien Verfügung stehen zu lassen so das auch während der Abwesenheit des Züchters eine ausreichende Fütterung gewährleiste ist) die artgerechteste. da die Welpen bzw. die Mutter jedoch beginnen auch Nahrung/ Fleisch in der Wurf box zu bunkern sollte man nur grosse nicht verschluck bare Futter stücke bzw. Futterbrei im wurfkäfig lassen, im Idealfall sollte immer der Züchter bei der Fütterung anwesend sein und Futterreste sofort entfernen, andernfalls muss in den darauffolgenden Wochen bei der Hitze penibelst darauf geachtet werden das Fleisch nicht zu lange herumliegen zu lassen da es schnell verdirbt, denn wenn die Fähe (oder die Welpen) vergammeltes Futter frisst kann sie sich ein Infekt eingefangen und ihn über die Milch an die Kleinen weitergegeben. Die Welpen sollten ab nun häufig Kontakt mit Menschen haben. Gewicht: 100-250 Gramm

 




Inzwischen ist das Milchgebiss und die Fellfarbe der Welpen komplett, Augen und Ohren sollten vollständig geöffnet sein. Von jetzt an werden die Welpen ganz plötzlich sehr mobil (was man beim regelmässigen Foto Shooting bemerkt :-)), wenn sie nicht schlafen oder Fressen sind sie ständig am Balgen und wollen intensiv ihre Umgebung kennen lernen deswegen ist wichtig, ihnen diese Möglichkeit zu geben und sie dementsprechend zu beschäftigen jedoch ohne sie mit zu vielen Eindrücken zu überfluten sonst kann man unter Umständen auch schreckhafte oder schüchterne Frettchen heranziehen. Ab jetzt sind die Analdrüsen der Welpen komplett ausgebildet und funktionstüchtig. Das Klo wird nun auch vermehrt benutzt und fehl Treffer werden immer geringer sofern man genügend, am richtigen Ort platzierte und der Welpen Grösse entsprechend angepasste Toiletten zur Verfügung stellt. Die Welpen müssen an die Menschenhand gewohnt werden und lernen das wir ihnen nichts Böses wollen, wichtig ist die Welpen oft in den Arm zu nehmen, viel mit ihnen zu spielen und ausgiebig zu knuddeln, nicht nur zu Hände und Füsse auch Lippen, Augen und Nase müssen sie kennenlernen. Die Welpen sollen zusammen auch das alleine sein üben und 2-3 Stunden am Tag ohne ihre Mutter verbringen. Die Fähe sollte währen dieser Zeit wieder mit der Frettchen Gruppe Kontakt aufnehmen auch ihr sei eine Auszeit gegönnt. Gewicht: 190-310 Gramm

  




Die Milchzähne werden in den folgenden Tagen durch das bleibende Gebiss ersetzt. Das Fell wird länger und die unterwolle stärker ausgebildet. Da die Welpen allmählich die Möglichkeit Laktose (Milchzucker) zu verdauen verlieren, beginnt die Mutterfähe ihre Welpen zu entwöhnen dadurch nimmt die Milchproduktion der Mutter stufenweise ab, die Welpen wählen häufiger eigene Schlafplätze aus und werden Zusehens unabhängiger. Die Fähe lehrt ihrem Wurf Während der darauf folgenden Wochen eine soziale Grundbasis, Körpersprache und Lautsprache, dadurch übernehmen die kleinen viele Eigenarten der Mutter. Wenn die Möglichkeit gegeben ist können Die Welpen jetzt auch schrittweise an andere ausgeglichene erwachsene Frettchen herangeführt werden sofern sie dadurch keine negativen Erfahrungen erleben, man sollte darauf achten das die Welpen nur Kontakt zu friedlichen Frettchen haben denn negative Erfahrungen prägen das zukünftige sozialverhalten der Frettchen. Die Welpen testen jetzt auch gezielt ihre Grenzen aus, die Erziehung beginnt von nun an, die Welpen müssen lernen beim Spielen nicht zu fest zu beissen und bei Bedarf die Toilette aufzusuchen. In der Welpen Zeit ist die Lernfähigkeit der Frettchen am grössten. Wenn man jetzt den Welpen beibringt , das es viele leckere Futtermarken und Futterarten (Nassfutter, Trockenfutter, Frischfleisch und Innereien von Pute, Rind, Fisch, Kaninchen, Huhn, Wachtel, Kalb usw. mit und ohne Knochen, ganze Futtertiere, Ergänzungsfutter, Eier…) gibt, haben Sie später bei eventuell notwendigen Futterumstellungen – zum Beispiel aus medizinischen Gründen – wesentlich weniger Probleme, die Frettchen ständig dasselbe fressen. Auch sollten die kleinen Frettchen möglichst früh an Alltagsgeräusche und andere Haustiere gewöhnt werden. Wenn sie von klein auf wissen, dass ihnen der Staubsauger, Küchenmixer und co. Oder Katz und Hund nichts tun, werden sie dann in ihrem späteren Leben nicht schreckhaft auf diese reagieren. Gewicht: 256-428 Gramm








In diesem Zeitrahmen sollten die Welpen ihren ersten kontrollbesuch und Impfung erhalten und bei Bedarf (Parasiten und Kotuntersuchung) gegen äussere Parasiten und/oder Würmer behandelt werden. 7 Woche, Gewicht: 380-578 Gramm 8 Woche, Gewicht: 400-720 Gramm 



Die Welpen können von der Mutter und den Geschwistern gradweise (vom Kräftigsten Welpen angefangen) getrennt werden ab diesem Alter verkraften sie den Halterwechsel ohne grosse Probleme. Es empfiehlt sich jedoch mit der Abgabe mindestens bis zur 10° Lebenswoche zu warten und die gesamte Welpengruppe in einem stabielen gemischten (alter, geschlecht) Rudel zu Integrieren denn umso länger die Welpen zusammen bleiben und weitere Frettchen kennen lernen, desto mehr soziale Kontakte können sie aufbauen. 

  



Besonders kleine, schwache oder Kranke Welpen sollten frühestens ab der 12° Woche oder später abgegeben werden, das Mindes Abgabe Gewicht bei Fähen sollte zwischen 400 und 500 Gramm sein bei Rüden zwischen 500-600 Gramm. Bei Bedarf dürfen die Welpen mit 12 Wochen gegen Tollwut geimpft werden.
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