'Jackanapes' Ferrets / Frettchenzucht Schweiz / Allevamento furetti Svizzera / Elevage furets Suisse

Unser Futter

Nachdem wir Jahrelang fast ausschliesslich Fleisch und zum Schluss nur noch Futtertiere unseren Frettchen und Welpen als Grundnahrungsmittel fütterten, haben wir uns im Jahr 2018 entschlossen, (alsdann unterschiedliche gesundheitliche Probleme bei unseren Tieren auftauchten die auf diese Art der Fütterung zurückzuführen sind) auf eine rein Nass- und Trockenfutter basierte Ernährung umzusteigen. Ab und an wird es auch mal gekochtes Fleisch oder Futtertiere geben, Roh wird jedoch nichts mehr angeboten. Damit möchten wir keinesfalls die BARF/RAW/Frankenprey (und wie sie alle heissen ) fütterungs-Methoden verurteilen oder gar gänzlich davon abraten, nein, vielmehr sehen wir die Problematik in der Quantität der täglichen Fleisch Rationen, die man als Züchter vor allem in der Welpen Zeit verfüttern muss. Wir persö-nlich sprechen hier von bis zu 60Kg(!) Fleisch pro Monat die für die Zuchttiere sowie Welpen (ab 2 oder mehr würfe also je nach Welpen Anzahl) verfüttert wurden um eine rein mit Fleisch und Futtertiere «ad libitum» und möglichst hoch quali-tative Aufzucht zu erzielen. Dabei möchte ich nochmals hervorheben, dass wir rein hobbymässig züchten, demzufolge in kleinem Rahmen mit maximal 4 Würfe pro Jahr, wobei wir dieses Pensum in 12 Jahren noch nie erreicht haben, tatsäch-lich hatten wir durchschnittlich (und wenn überhaupt!) zwei Würfe pro Jahr.

Hier eine kleine Auswahl des angebotenem Futters von 2006 bis anfang 2018:
- Futtertiere: Mäuse, Ratten, Eintagsküken, Hamster, Wachteln, Mehlwürmer
- Poulet: Ganz, Hälse, Schenkel, Flügel, Herz, Leber, Brust, Suppenhuhn, Mägen, Gehacktes
- Rind: Kutteln, Leber, Herz, Lunge, Muskelfleisch, Gehacktes, Gnagibein, Oxtail
- Kalb: Kutteln, Leber, Herz, Lunge, Muskelfleisch, Kopf, Hirn, Füsse
- Ab und zu: Kaninchen (Leber, Muskelfleisch, Kopf) Fisch (Sardinen, Sardellen, Seelachs), Wachtel, Ziege und Lamm 

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   


Eine wahn-sinnige Menge an Fleisch, und da sehen wir wie gesagt die Problematik, desto mehr Rohfutter man verfüttert desto höher steigt automatisch das Risiko belastetes Fleisch zu erwischen, und dies ist uns nicht nur einmal sondern mehrmals im Laufe der Jahren passiert, aber das sollte keinen verwundern bei der aktuellen Masttierhaltung (nicht zu unterschätzen ist auch das vermehrte auftreten von Antibiotikaresistentem belastetes Fleisch)! Ein Thema, dass nur selten angesprochen wird. Es ist ein absoluter Irrtum zu glauben jedes einzelne Tier würde vor der Tötung einem kompletten Bakteriellen, viralen oder Parasitären Test unterzogen um das Vorhandensein dieser Krankheiten auszuschliessen. Auch wenn die Bemühungen da sind und zumindest stichprobenartig getestet wird, kann niemals ausgeschlossen werden, dass auch kranke/keim oder parasitär belastete Tiere getötet/geschlachtet und demzufolge dann auch verfüttert werden! Und nicht immer werden alle Parasiten/Viren/Bakterien durch mind. 3-wöchiges einfrieren abgetötet. Wer weiss vielleicht liegt es tatsächlich an der Art der Verfütterung, also «ad libitum», vielleicht währe eine kontrollierte portionierte Fütterung eine Möglichkeit Risikofaktoren erheblich zu minimieren, doch dann bleibt die Frage offen warum so viele Frettchen in den Niederlanden die fast ausschliesslich nach diesem Prinzip ernährt wurden, an chronische oder nicht chronische Entzündungen in Magen/Darm litten und einige davon eingeschläfert werden mussten, hier ist die Problematik/Recherche nochmals nachzulesen: https://www.werkgroep-fret.nl/en/results/

Unsere persönlichen Erfahrungen haben uns gereicht, es ist nun Schluss, gerade weil es bei uns immer «glimpflich» ausging und wir gottseidank kein Massenwurf-sterben oder Erkrankung mit Symptomatik zu beklagen hatten, möchten wir unser bisheriges ‘glück’ nicht länger ausreizen, dennoch schliesst diese Entscheidung eine weiterführende Artgerechte und Hochwertige Fütterung nicht automatisch aus!

Unsere Frettchen werden weiterhin hochqualitativ Ernährt. Trockenfutter und selbstverständlich auch Wasser steht ihnen immer zu Verfügung. Hauptsächlich verfüttern wir jedoch Nassfutter speziell für Frettchen oder Katzen. Je nach Notwendigkeit (aufpäppeln nach einer Operation, Trächtigkeit etc.) bekommen sie auch Ergänzungsfutter wie a/d von Hills, Katzenmilch oder Vitamintabs. Bei beiden Fütterungsformen achten wir auf dessen Qualität, sprich deren Fleischgehalt, Zusammensetzung und Analytische Bestandteile. Getreide kommt nicht in den Napf, genauso wenig ‘exotische’ Inhalt Stoffe, Konservierungsstoffe oder Zucker. Auch bei dieser Ernährungsform achten wir darauf die Monoprotein-Quellen einheitlich zu halten. Es ist nicht empfehlenswert die Eiweisssorten zu vermischen, weil Frettchen eine sehr schnelle Verdauung haben die es ihnen nicht erlaubt, zu viele verschiedene Proteine aufzunehmen. Rohes Eigelb (von Huhn und Wachtel) und gekochtes Eiweiss sowohl die Eierschale lieben Frettchen besonders und gehören bei uns selbstverständlich auch auf den Speiseplan.

Dennoch sei klar angemerkt: Bei Privater Haltung und kleinem Tier bestand (1-4 Frettchen) empfehlen wir weiterhin die artgerechteste Art der Fütterung das sogennante Whole Feeding (verfüttern von ganzen Futtertieren) und das BARFen (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) dass aus möglichst frischen Zutaten (Fleisch) vom Tierhalter selber zusammengestellt und roh verfüttert wird. Hierbei versucht man so weit wie möglich die Ernährung eines wild lebenden Karnivoren zu imitieren. Das BARF und Whole feeding können einander auch ergänzen. In der Regel wird die Reine Fleischfütterung durch die Zugabe von Futtertieren vervollständigt. Die Anzahl der Mahlzeiten (Fleisch und/oder Futtertiere) folgt nicht präzisen Regeln und hängt auch davon ab, ob auch Trockenfutter angeboten wird. Grundsätzlich werden 2 (morgens und abends), oder 3 (bei Welpen) Mahlzeiten pro Tag empfohlen, wobei das Frettchen täglich eine Gesamtmenge von 10-20% seines Gewichts an Fleisch essen sollte. Aber auch diese Fütterungsmengen Empfehlung ist als Relativ zu betrachten, Welpen oder Jungfrettchen zum Beispiel sollten eine ad libitum (Essen nach Belieben) Fütterung geniessen, die genaue Menge ist sehr subjektiv, abhängig von Alter, Geschlecht und Jahreszeit (Sommer/Winter) dementsprechend dem einzelnen Tier anzupassen.


Nassfutter
Die rohe Fleisch Fütterung wird nun mit Nassfutter ersetzt. Es ist wichtig strikte karnivoren nicht ausschliesslich mit Trockenfutter zu ernähren, da dieses durchschnittlich nur einen Wasseranteil von 7-10% hat, während Nassfutter ca. 80% Feuchtigkeit enthält. Frettchen decken ihren Wasserbedarf überwiegend über das Futter, auch wenn sie oft trinken reicht die Menge an aufgenommenem Wasser bei einer reinen Trockenfutter Fütterung niemals aus um den Tagesbedarf zu decken, die folge sind dann Nierenschäden durch chronischen Wassermangel. Als Nassfutter verwenden wir (änderungen möglich):

Greenwoods für Frettchen Huhn, Rind & Huhn
- DNR solo quaglia, coniglio, oca, anatra, galletto
- Alpha spirit Kaninchen, Huhn, Ente, Truthahn und Lachs

 


Trockenfutter
Sehr grossen Wert legen wir bei der Auswahl des Trockenfutters, denn minderwertiges Trockenfutter kann ein Auslöser für verschiedene gesundheitliche Probleme sein. Billigsorten aus dem Supermarkt sind für strickte karnivoren wie Frettchen und Katzen absolut ungeeignet. Unsere Frettchen bekommen ausschliesslich getreidefreies Trockenfutter mit einem Fleischanteil von MINDESTENS 60%, durchschnittlich 80%. Wir achten darauf dass kein Zucker, Farb oder künstliche Konservierungsstoffe oder exotische Inhaltsstoffe enthalten sind. Die allerbeste zur zeit in der Schweiz erhältliche Futtersorten sind Markus Mühle Beutenah (Kaltgepresst) und Thrive Chicken, das letztere ist eins der wenigen Trockenfutter die nur eine Proteinquelle (Monoproteisch) enthält und in seiner Zusemmensetzung übersichtlich ist. Hauptsächlich verwenden wir:

- Porta 21 Grainfree
- Thrive Chicken
- Markus Mühle Beutenah (Kaltgepresst)

Ab und zu:
- Applaws Kitten, Adult und Adult Chicken & Duck
- Teste oft the wilde Wetlands Canine mit Ente / Rocky Mountain Feline
- Orijen Cat / Orijen Regional Red / Orijen Puppy Large / Orijen Puppy
- GranataPet Ente und Kittem
- Acana Grasslands
- ZiwiPeak Daily Cat Cuisine Lamm, Hirsch und Rind
- Visán Optima Exquisite
- Wildcat Etosha, Karoo, Cheetah, Bhadra und Rani
Purizon Kitten, Lamm und Adult Chicken
Visán Optima Ferret
- Swiss Natural Shiva 
- Power of Nature Cat Fee's Favorite
- Timberwolf Serengeti
- Farmina N&D Cat Adult, Kitten und Lamm
- Optimanova Kitten, Exquisite und Adult
- Carnilove Duck & Pheasant, Lamb & Wild Boar, Reindeer
Versele-Laga Complete Ferret
- Frettchen4you alle Sorten

   


Ergänzugsfutter - Snack's
Je nach bedarf werden Frettchen Welpen, Fähen vor während und nach der Trächtigkeit, Frettchen die gesundheitliche Probleme haben, zusätzlich mit Ergänzungsfutter versorgt.


- A/d von Hill’s
- Recovery von Royal canin
- Convalescence support von Royal canin
- Bene-Bac® Gel oder Pulver
- Albrecht® Pro-Pre Bac, Dimenticon
- Hühner und Wachteleigelb
- Vitaminflocken
- Wildlachsöl
- Katzenmilch
- Fortan Catfortan
- Bierhefetabletten
- Gimpet Malz, Baby oder Vitamin Paste
- Getrocknete Poutenhälte, Hühnerhälse, Hähnchenhaut, Kaninchenohren, Hühnerbrust , Entenbrust
 
   
 
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