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Whole feeding

Ernährung

Die Futtermittelanalytik umfasst alle Untersuchungen, die erforderlich sind, um den Nährwert und den Schadstoffgehalt eines Futtermittels anzugeben. Die Weender Futtermittelanalyse (auch Konventionsanalyse genannt) ist das Standardverfahren zur Ermittlung der Inhaltsstoffe von Futtermitteln. Es wird nach Rohasche (CA oder XA), Rohfaser (CF oder XF), Rohprotein (CP oder XP), Rohfett (CL oder XL) und stickstofffreien Extraktstoffen (NfE) unterschieden; die Ergebnisse sind meistens auf die Trockenmasse, seltener auf die Frischmasse bezogen.
Die Inhaltsstoffe des Katzenfutters müssen von den Herstellern nicht einzeln aufgelistet werden (zum Beispiel Anteil Kalzium, Eisen, Iod, Vitamin B12). Stattdessen werden die Inhaltsstoffe in Gruppen zusammengefasst und nach der so genannten „Weender Futtermittelanalyse“ deklariert. Die Werte werden in Prozent (%) angezeigt und geben den Anteil an der Originalsubstanz des Katzen-Hunde-Frettchen Trockenfutters an.

Bei der Weender Futtermittelanalyse werden nicht einzelne Nährstoffe angegeben sondern Gruppen von Inhaltsstoffen mit ähnlichen Eigenschaften. Aus diesem Grund hat sich der Begriff „Roh-Nährstoff“ entwickelt. Dieser Wert gibt an, wie hoch sein Anteil an der Gesamtfuttermenge ist. Rohprotein zum Beispiel gibt den Anteil der Proteine im Katzenfutter an ohne dass genau erkennbar ist, welches Protein gemeint ist. Der Vorteil des Verfahrens ist die schnelle und im Vergleich zur Einzelanalyse kostengünstige Ermittlung der Futterzusammensetzung. Nachteil ist der relativ geringe Informationswert über die Futterqualität für den Tierbesitzer

100 = Wasser + Rohasche + Rohfaser + Rohprotein + Rohfett + NfE (alle Angaben in % Frischmasse)

 

Rohprotein (CP oder XP)

Alle stickstoffhaltigen Verbindungen, neben Proteinen auch nicht eiweißhaltige Substanzen wie freie Aminosäuren, Peptide, Betain etc.

Rohfett (CL oder XL)

Alle Fette, Wachse, Fettsäuren, fettlösliche Vitamine und Lipoide

Rohasche (CA oder XA)

Spurenelemente (zum Beispiel Eisen), Mineralien (zum Beispiel Kalzium), und Silikate

Rohfaser (CF oder XF)

Unlösliche Stoffe wie Zellulose, Lignin und weitere Zellwandbestandteile.

Stickstofffreien Extraktstoffen - Kohlenhydrate - (NfE) 

Leicht verdauliche Kohlenhydrate, zum Beispiel Zucker, Stärke oder die löslichen Anteile der Zellwand.

 

 Ein Qualitätsmerkmal für gutes Futter ist, wenn der Hersteller alle Nährstoffe detailliert angibt. Das heisst, er führt nicht nur auf, wie hoch beispielsweise der Rohascheanteil ist sondern gibt zusätzlich für jedes Mineral und Spurenelement den gemessenen Wert (Analysewert) an (Beispiel: Kupfer 15 mg/kg, Iod 3,7 mg/kg).

 


 
Biologische Wertigkeit
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