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Krankheiten

Als hauptsächliche Krankheiten treten Tumore auf. Ihren Teil dazu beitragen die Lebensumstände (Innenhaltung, Fütterung, Kastration). So lassen Studien vermuten, dass Nebennieren-Tumoren verstärkt bei Tieren aus Innenhaltung auftreten die zu früh und chirurgisch kastriert wurden. Bei gesundheitsfragen gilt, nicht spekulieren, nicht warten, bei geringstem Zweifel immer einen kompetenten Tierarzt aufsuchen - besser einmal zu viel kontrollieren lassen als einmal zu wenig.

• Insulinom, ist ein Tumor der pankreatischen (Bauchspeicheldrüse) Beta-Zellen. Die Folge ist eine übermässige Insulin Produktion das zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) des Frettchens führt. Anzeichen für ein Insulinom sind Schwäche an der Hinterhand (Hinterpfoten), Krämpfe, öfters Umkippen, Bewusstseinsstörungen und Zitteranfälle.

• Nebennierentumor (Adrenalkrankheit), die Nebennieren sind für die Produktion von verschiedenen Hormonen (einschliesslich der Sexualhormonen) verantwortlich. Dabei wird die Chirurgische Kastration als Hauptgrund für den Ausbruch dieser Krankheit genannt. Bei der Chirurgischen Kastration werden die Sexualorgane entfernt die eigentlich für den Empfang der Sexualhormone vorgesehen sind. Dies führt zu einer Überproduktion der Sexualhormone und somit anschwellen der Nebennieren. Als Symptome zeigen sich ein systematischer Haarausfall vom Schwanz beginnend bis der ganze Körperstamm kahl ist. Bei kastrierten Fähen schwillt die Vulva an, als wäre sie in der Ranz.

• Lymphom, ist ein Krebs, der das Lymphsystem betrifft. Lymphom bedeutet, dass die Lymphknoten vergrössert sind, egal ob es um ein gutartiges oder bösartiges Geschehen im Körper handelt. Es gibt zwei Arten dabei tritt die akute Lymphoblastische Form meist bei Jungtieren auf und äussert sich durch Atemnot verursacht durch die Thymus-Erweiterung und Pleuraerguss, eine Behandlung erweist sich als sehr schwierig. Die lymphozytische Form tritt meistens bei älteren Tieren auf und zeigt sich durch die Anschwellung der Lymphknoten, die dichter und asymmetrisch erscheinen. Mit dem Fortschreiten der Krankheit verursacht es die neoplastische Infiltration der inneren Organe. Die häufigsten Symptome sind Lethargie, Appetitlosigkeit, intermittierende oder chronischer Gewichtsverlust, Durchfall und Atembeschwerden.

• Influenza, tritt hauptsächlich in der kalten Jahreszeit auf. Frettchen sind sehr anfällig für verschiedene Grippeviren. Sie können die Grippe von Menschen oder anderen Frettchen einholen und wiederum weitergeben. Die Symptome sind dem Menschen ähnlich; Einsetzen von Fieber, Niesen, Nasenausfluss, Husten, verminderter Appetit und manchmal Erbrechen und Durchfall. Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Frettchen nicht dehydriert.

• Endoparasiten, sind bei Fleischfütterung vor allem bei Frettchenwelpen und Jungtieren, bedingt durch ihr noch nicht komplett ausgereiften Immunsystems häufig vorhanden. Giardien, Kokzidien und Kryptosporidien, sind zwar lästig können jedoch meistens behandelt werden durch Entwurmung und penibler Hygiene.


   
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