'Jackanapes' Ferrets / Frettchenzucht Schweiz / Allevamento furetti Svizzera / Elevage furets Suisse

Allgemeine Informationen

Obwohl in den letzten Jahren, das Frettchen immer belibter wird, sind die Informationen über sie häufig falsch oder ungenau. Oft erzählt man uns Frettchen sein Vampierartige Blutsauger und können nicht als Haustiere gehalten werden da dies nicht Artgerecht sei, hartnäckig posiert das Gerücht Frettchen sein Wildtiere, all' diese Aussagen stimmen nicht!

Frettchen gehören neben Katze und Hund zu den einzigen domestizierten Karnivoren. Das Frettchen Stammt vom Europäischen Iltis (Mustela putorius) ab, jedoch vermuten wir dass auch der Steppeniltis (Mustela eversmanni) ein möglicher Vorfahren des Point Frettchens gewesen sein könnte.
Das Frettchen (Mustela, putorius= gestank, furo= dieb) gehört zur Familie der Marder. Zur Familie der Marder gehören auch die Wieselartigen (mustelinae), die wiederum in die Gattung der Erd- und Stinkmarder (mustelae) zu unterteilen sind. Männliche Frettchen nennt man Rüde, weibliche Tiere nennt man Fähe.

Im Gegensatz zu diesen ist das Frettchen die einzige domestizierte Art die schon seit mindestens 2000 Jahren in Obhut der Menschen lebt. Erste Hinweise zur Domestizierung liegen schon ca. 350 Jahre vor Chr. vor. Frettchen wurden bis ca. im 15ten Jahrhundert zur Jagd auf Nagetiere eingesetzt. Königin Elisabetta die erste von England hielt Frettchen schon 1533 als Haustiere. Später wurden Frettchen auf Amerikanischen Schiffen als Ratten und Mäusefänger mitgeführt dadurch gelangten sie auch nach Europa.

In Amerika gehört das Frettchen zu den beliebtesten Haustieren, die American Ferret Association schätzt die Anzahl der Frettchen auf 8-12 Millionen Exemplare. Frettchen werden etwa sechs bis zehn Jahre alt, in seltenen Fällen auch älter. Als hauptsächliche Todesursache treten Tumoren auf, zum Beispiel in der Nebenniere, als Insulinom oder an weiteren Organen. Der Grund wird zum einen in der unkontrollierten Zucht, zum anderen scheinen veränderte Lebensumstände (Innenhaltung, nicht Artgerechte Fütterung, chirurgische Kastration) ihren Teil beizutragen. Die Studien von Nico Johannes Schoemaker (hier nachzulesen) lassen vermuten, dass Nebennieren-Tumoren verstärkt bei Chirurgisch Kastrierten Tieren aus Innenhaltung auftreten, die einen unregelmässigen und demnach unnatürlichen Lichtzyklus erleben.
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